· 

„Wir sind für die Menschen da“

Die Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V.:

Beratungsbüro Wallenhorst plant und koordiniert eine Vielzahl von Bildungsangeboten –

Umwelt- und Klimaschutz besonders nachgefragt – „NaturErlebnisKita mit Stern“ –

Partner für Vereine und Verbände

Wer sich mit der Regionalleiterin der LEB-Osnabrück, Heike Lindenborn und der päda-gogischen Mitarbeiterin Sina Osterheider-Breeck unterhält, erkennt schnell, dass die Bildungsarbeit für sie eine mit großem Engagement gelebte Herzenssache ist.

„Die Ländliche Erwachsenenbildung ist für die Menschen im ländlichen Raum da. Wir freuen uns über jede innovative Idee, die unser vielfältiges Angebot erweitern kann.“ 

Dass dies die Realität im Arbeitsalltag der LEB-Mitarbeiterinnen ist, zeigt auch ein Blick auf den eng getakteten Terminplan der Regionalleiterin: An diesem Tag sind vom Morgen bis zum späten Nachmittag zahlreiche Gespräche über neue Projekte, Fortbildungen und anderen LEB-Veranstaltungen praktisch im Halbstundentakt eingeplant. Für den Termin mit dem Bürger-Echo haben Heike Lindenborn und Sina Osterheider-Breeck kurzfristig noch ein kurzes Zeitfenster gefunden: „Das wäre jetzt eigentlich meine Mittagspause. Es macht Ihnen doch nichts aus, wenn wir nebenbei einen Kaffee trinken...?“

Das LEB-Beratungsbüro Wallenhorst ist eines von drei Büros, von denen aus die Bildungsarbeit der gemeinnützigen Einrichtung für die Stadt und den Landkreis Osnabrück, das Emsland und die Grafschaft Bentheim organisiert wird. Derzeit sorgen inklusive der Reinigungskräfte 14 Vollzeit- und Teilzeitmitarbeitende dafür, dass die LEB von Bad Essen und Melle bis nach Bad Bentheim und Papenburg neue und bewährte Bildungsangebote anbieten kann.

Besonders wichtig ist die Zusammenarbeit mit den Haupt- und Ehrenamtlichen in Gruppen, Vereinen und Verbänden. Inhaltlich werden dabei persönliche, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftspolitische Themen aufgegriffen, die die Menschen heute bewegen. „Auch bei uns interessieren sich immer mehr Menschen für Themen aus der Umwelt- und Naturbildung“, berichtet Sina Osterheider-Breeck. Entsprechend gut werde zum Beispiel das aktuelle LEB-Projekt „NaturErlebnisKita mit Stern“ für Kindergärten- und Krippen angenommen. Mit der Teilnahme zeigen die Bildungseinrichtungen, dass der Klima- und Umweltschutz für sie ganz vorn steht: „Das ist heute für viele Eltern ein entscheidendes Kriterium für die Wahl des .“ 

Ein weiterer Schwerpunkt der LEB-Arbeit ist die Entwicklung der Lebens- und Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum, erklärt Heike Lindenborn: „Gerade hier versuchen wir im vertrauensvollen Austausch mit unseren Partnern immer wieder neue Herausforderungen zu erkennen und passende Fortbildungsangebote bereit zu stellen.“ Derzeit arbeitet die LEB fest mit mehr als 50 Gruppen, Vereinen und Verbänden aus der Region zusammen. Gemeinsam mit anderen Einrichtungen bietet die LEB neben Fachfortbildungen und Veranstaltungen auch Kurse für verschiedene Zielgruppen an. 

Die Palette reicht unter anderem von Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und Fachqualifizierungen im Gesundheitsbereich bis zu Bildungsmaßnahmen für nachhaltige Entwicklung (BNE). Dazu kommen Kommunikations- und Teamtrainings sowie die Aus- und Fortbildung „Gästeführer mit Stern“. 

Zusätzlich zu dem etablierten Fachkräfte-Fortbildungskatalog ist der LEB-Bildungsangebot ganz neu im Angebot, der sich an alle Interessierte im Osnabrücker Land richtet und ab Oktober 2021 Bildungsangebote in den Bereichen „starkes Ehrenamt“, „engagierte Eltern“, „kreatives Gestalten“ sowie „achtsame Gesundheit“ beinhaltet. 

Nicht zuletzt arbeitet die LEB eng mit mehreren Selbsthilfegruppen aus der Suchtberatung- und Prävention zusammen. Zusammen mit dem Kreuzbund und dem Freundeskreis werden gemeinsame Angebote- und Projekte durchgeführt, die beim Weg aus einer Suchterkrankung und in der Zeit danach helfen können, erklärt Heike Lindenborn: „Auch hier steht für uns stets der Mensch mit seinen Bedürfnissen, Wünschen und auch Sorgen im Mittelpunkt.“

Ein attraktiver Partner für die Bildungsarbeit ist die LEB auch dank ihres Know-hows zur Förderung geeigneter Projekte. „Wir beraten über Fördermöglichkeiten und können darüber hinaus auf finanzielle Ressourcen des Landes Niedersachsen zurückgreifen“, berichtet die LEB-Regionalleiterin. Ob und was aus einer guten Idee werden kann, könne sich mitunter schnell in einem persönlichen Gespräch zeigen. Die LEB-Mitarbeiterinnen stehen dafür gern mit ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung zur Verfügung. Bei Interesse sollte man telefonisch unter 05407/2091 einen Gesprächstermin vereinbaren.

Das LEB-Beratungsbüro Wallenhorst ist im Dulingschen Hof, Drosselweg 2, zu finden. Weitere Infos gibt es auch im Internet unter www.leb-wallenhorst.de (H.) 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0