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Mit ganzem Herzen für Werder Bremen

Lechtinger Micha Kiwitz gehört zum Vorstands-Team der „Ahoi Crew“ –

Viele Anhänger in der Gemeinde – 

Kinder auch schon im grün-weißen Trikot auf dem Fußballplatz

Bei der Frage, warum er einem Fußball-Fanclub angehört, muss Micha Kiwitz nicht lange überlegen: „Ich war schon immer für Werder Bremen. Das liegt bei uns praktisch in der Familie.“ Der 39-jährige Lechtinger gehört dem Vorstand der rund 120 Mitglieder starken „Ahoi-Crew“ an, die von dem traditionsreichen Fußball-Bundesligisten als offizieller Werder-Fanclub anerkannt ist. 

Neben Micha Kiwitz ist ein halbes Dutzend weiterer Fußballfans aus dem Gemeindegebiet bei der „Ahoi-Crew“ aktiv, die unter anderem auch Mitglieder in Paderborn oder Kaisers-lautern hat. 

Auch wegen der starken Wallenhorster Fraktion hatte der Fanclub 2019 seine Weihnachtsfeier in der heimischen Gaststätte Beckmann ausgerichtet. „Das war richtig cool. Ohne Corona wären wir gern vor Weihnachten oder einem anderen Termin wiedergekommen.“ 

Werder Bremen habe in der Gemeinde Wallenhorst einen großen Rückhalt unter den Fußballfreunden. Zu Fans anderer Vereine pflege die „Ahoi Crew“ ein gutes und vor allem friedliches Verhältnis. So gebe es in Wallenhorst auch viele Bayern-, Dortmund- und Schalke-Fans, die Micha Kiwitz zum Teil aus seiner aktiven Fußballerzeit kennt. Alle zusammen halten natürlich auch zum VfL Osnabrück: „Das ist doch ganz klar. Ich wünsche dem VfL in der 2. Liga möglichst viele gute Spiele und Siege.“ Bei einem Duell mit seinem Herzensverein aus Bremen würde der Lechtinger mit der „Ahoi-Crew“ aber natürlich für Werder sein.

Dass Fußballspiele derzeit bestenfalls im Fernsehen zu sehen sind, findet Micha Kiwitz „schade, aber nicht zu ändern“. Umso mehr freut er sich auf die ersten Werder-Spiele, die er mit seinen Fanclub-Freunden wieder zusammen live im Stadion verfolgen kann. In Zeiten ohne Corona sind bei Heimspielen im Bremer Weserstadion immer zwei bis drei Reihen für die „Ahoi Crew“ reserviert. „Das ist immer eine Super-Stimmung. Wir fahren gemeinsam zum Spiel, halten zusammen und feuern unseren Verein von der ersten bis zur letzten Spielminute an.“

Bis zum Frühjahr dieses Jahres hatte Micha Kiwitz stets eine Dauerkarte, um Werder mit der „Ahoi Crew“ unterstützen zu können. Wenn die Corona-bedingten Beschränkungen zur neuen Saison wegfallen sollten, wäre er sofort wieder bei den Heimspielen dabei. Bis vor einigen Jahren hatte der Lechtinger Fußballfan sein Team auch regelmäßig zu Auswärtsspielen begleitet. „Das hat immer riesigen Spaß gemacht.“ Bei Spielen in Freiburg, Leipzig oder München müsse man aber meistens mindestens eine Übernachtung einplanen.  „Als junger Mann geht das sehr gut.“ Inzwischen hat aber die Familie Vorrang vor weiten Auswärtsspielen. Micha Kiwitz ist verheiratet und hat zwei fünfjährige Kinder, mit denen er am liebsten selbst auf dem Sportplatz spielt. Die Begeisterung für Werder hat er bereits – wie es sich in seiner Familie gehört – erfolgreich weitergegeben, berichtet der stolze Vater: „Die beiden haben gerade mit dem Kicken angefangen und gehen in grün-weißen Werder-Trikots auf den Fußballplatz.“ 

Micha Kiwitz hat ebenfalls schon in jungen Jahren bei den Sportfreunden Lechtingen mit dem Fußball spielen angefangen. In den Jugend-Teams und bei den Herren hat er bis zur Bezirksliga gespielt – immer im Sturm. Dass seine Werder-Lieblingsspieler Johan Micoud, Diego und Pizzaro allesamt technisch stark und torgefährlich waren, verwundert da nicht. Das Gleiche gilt für seine persönliche Wahl des besten Werder-Trainers aller Zeiten: „Da gibt es doch gar keinen Zweifel. Das ist natürlich Otto Rehagel.“ Hier muss wiederum der Berichterstatter kurz nachdenken und seinem Gesprächspartner absolut Recht geben: „König Otto war bei Werder einfach der Beste.“ (H.) 

www.ahoi-crew.de


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